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Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! (1 Betrachter)
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THEMA: Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei!
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| Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 30/07/2010 09:22 |
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Souveräner 35:23-Sieg über Russland zum Auftakt der EM
Gelungener Einstieg der deutschen Junioren bei der Europameisterschaft in der Slowakei. Mit 35:23 (14:11) besiegte das Team von Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld die Russen und fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein. In der Sibamac Arena in Bratislava erwischte die deutsche Mannschaft einen glänzenden Start, stand in der 6:0-Abwehr sicher und führte schnell mit 6:1. Beim Stand von 6:2 brachten zwei vergebene Strafwürfe das Heuberger-Team kurz aus dem Rhythmus. Nach dem 9:4 ließ dann die mangelnde Abgeklärtheit im Abschluss den Gegner auf 9:7 herankommen, auch beim 12:10 waren die Russen dran – nicht zuletzt durch einige Tore vom Kreis. Nach der Halbzeit war die Messe früh gelesen Über 17:11, 21:14 und 27:18 kamen die deutschen Spieler in der 50. Minute beim 31:21 erstmals zu einem Zehn-Tore-Vorsprung. Die Russen versuchten, mit einer 5:1-Abwehr und einem unangenehm weit vorne störenden Vorgezogenen die Angriffsaktionen der DHB-Auswahl zu unterbinden. Doch das deutsche Team wirkte abgeklärter und strukturierter und hielt mit der ballbezogenen 6:0-Abwehr und einem guten Oliver Krechel im Tor weitere Trümpfe in der Hand. „Die Russen haben uns mit ihren Fehlern gut ins Spiel kommen lassen, was unsere Aktionen sichtlich ruhiger und überlegter werden ließ. Leider haben wir später zu viele Chancen liegen lassen und damit eine durchaus mögliche frühere Entscheidung verpasst“, meinte Martin Heuberger. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Spiel souverän nach Hause gebracht, was mir die Möglichkeit häufiger Wechsel eröffnete.“ Zum besten Spieler wurde übrigens der Neu-Mindener Linkshänder Christoph Steinert gewählt. „Ich bin erstaunt über den Leistungssprung dieser Mannschaft. Das war ein überzeugender Auftakt“, analysierte Wolfgang Gremmel, der Vizepräsident des DHB und Delegationsleiter in der Slowakei. Aus dem 16er-Kader mussten Torhüter Robert Wetzel und Rechtsaußen Johannes Sellin aussetzen. „Bei Sellin wollten wir wegen seiner Reizung der Patellasehne kein Risiko eingehen“, erläutert Martin Heuberger. „Er ist auf dem Weg der Besserung, und ein Tag mehr Pause tut ihm da noch gut.“ Im zweiten Spiel der Gruppe C gewann Spanien beim 32:20 über Finnland ebenfalls mit zwölf Toren Unterschied. Die nächste Partie der DHB-Auswahl ist für Samstag um 18 Uhr gegen Finnland angesetzt. Am ersten Spieltag der Gruppe D, auf deren beste Teams die deutsche Mannschaft im Fall des Einzugs in die Hauptrunde treffen würde, besiegte Slowenien die Schweden mit 31:28 und Kroatien schlug Rumänien mit 29:27.
Die deutsche Mannschaft: Oliver Krechel (bis 55.), Nils Dresrüsse (bei einem 7 m und ab 55.); Niklas Ruß (6/2), Max Schubert (5), Christian Dissinger, Tom Wetzel (2), Steffen Fäth (4), Felix König (1), Jochen Geppert (3), Rene Drechsler (2), Christoph Steinert (5), Tim Hornke (4), Alexander Becker, Hendrik Pekeler (3)
Quelle: Deutscher Handballbund, 29.07.2010
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| Re:Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 31/07/2010 22:10 |
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Klarer Sieg gegen Finnland sichert DHB-Team Einzug in die EM-Hauptrunde
Zweiter Sieg im zweiten Spiel: die deutschen Junioren setzen ihre Siegesserie bei der Europameisterschaft in der Slowakei fort. Gegen Finnland kam das DHB-Team vor 150 Zuschauern in Bratislava zu einem deutlichen 42:27 (18:9)-Erfolg und qualifizierte sich damit für die Hauptrunde. Schnell führte die Mannschaft um Felix König mit 5:0, ließ dann aber vier Angriffe in Folge ungenutzt und gestattete den Finnen nach acht Minuten den ersten Treffer. Vor allem mit Toren über den Kreis und dem starken Hendrik Pekeler, der bis zu seiner Auswechslung in der 12. Minute viermal ins Schwarze traf, setzte die deutsche Mannschaft die Torflut fort. 9:2, 11:4 und 15:6 hießen die Stationen bis zum Halbzeitstand von 18:9. Auch im zweiten Durchgang versuchten die Skandinavier ihr Glück oft mit Schlagwürfen, die aber zu selten ihr Ziel fanden. Wenn ihre Angriffsbemühungen Erfolg hatten, dann geschah dies meist über den Kreis. Ihren 12. Treffer allerdings markierten die Finnen mit einem Kempa-Trick, aber da war das deutsche Team bereits zehn Tore in Vorsprung. Diesen Abstand baute das Team von Trainer Martin Heuberger kontinuierlich aus und kam am Ende zu einem leistungsgerechten 42:27. Leicht hätte der Sieg noch höher ausfallen können, allein in den letzen beiden Spielminuten vergaben die deutschen Spieler noch ein halbes Dutzend klarster Chancen. „Bei allem Verständnis für die nachlassende Konzentration bei diesem Spielstand – die Fehlleistungen in den Schlussminuten sind so nicht tragbar“, monierte Martin Heuberger. Und: „Der gute Start und die stabile 6:0-Deckung haben uns früh Sicherheit gegeben. In der zweiten Halbzeit haben die Finnen gegen unsere aufmerksamen Abwehrspieler ein wenig resigniert.“ Delegationsleiter Wolfgang Gremmel meinte: „Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch wenn die Finnen nicht unbedingt ein gehobener Maßstab waren, ist unsere Mannschaft doch auf einem sehr guten Weg.“ Auch DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier ist nach Bratislava angereist und war mit dem Auftritt der DHB-Mannschaft sehr zufrieden: „Die Frage nach dem Sieger war früh geklärt. Unsere Mannschaft glänzt mit großer Ausgeglichenheit. Ich bin gespannt, wie sie sich morgen gegen die starken Spanier aus der Affäre ziehen wird.“ Für dieses entscheidende Spiel um den Gruppensieg muss die DHB-Equipe um den Einsatz von Tom Wetzel bangen, auch Tim Hornke ging angeschlagen aus der Partie gegen Finnland. „Wetzels Verletzung am Mittelfuß müssen wir im Krankenhaus röntgen lassen, um zu sehen, wie schwer die Verletzung ist. Hornke hat sich eine schwere Prellung des Ellenbogens zugezogen“, erklärte dazu Professor Dr. Kurt Steuer aus Bonn. Slowenien kam in Gruppe D beim 35:19 über Rumänien zu seinem zweiten Sieg und schaffte ebenfalls den Sprung in die nächste Runde. Schweden setzte sich gegen Kroatien mit 33:25 durch.
Die deutsche Mannschaft: Nils Dresrüsse (bis 30.), Robert Wetzel (ab 31.); Max Schubert (2), Christian Dissinger (1), Tom Wetzel (1), Steffen Fäth (2), Felix König (3), Jochen Geppert (1), Rene Drechsler (4), Christoph Steinert (7), Tim Hornke (3), Alexander Becker (5), Hendrik Pekeler (9), Johannes Sellin (4)
Quelle: Deutscher Handballbund, 31.07.2010
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| Re:Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 01/08/2010 20:58 |
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Mit klarem Sieg über Spanien wahrt DHB-Team Medaillenchancen bei EM
Die Junioren des Deutschen Handballbundes halten sich ihre Medaillenchancen bei der Europameisterschaft in der Slowakei offen. Nach einem klaren 30:25 (14:12) gegen die hoch eingeschätzten Spanier im letzten Vorrundenspiel zieht die Mannschaft von Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld verlustpunktfrei in die Hauptrunde ein. Der Gruppenzweite Spanien geht dagegen mit 0:2 Zählern in die nächste Gruppenphase. Gegner der deutschen Mannschaft ist am Dienstag um 20 Uhr Slowenien, der Erstplatzierte der Gruppe D. Am Mittwoch, um 18 Uhr, muss das DHB-Team dann gegen Schweden antreten. Die beiden bestplatzierten Nationen der Hauptrunde ziehen in das Halbfinale am 6. August ein. „Normalerweise müsste ein Sieg aus den nächsten beiden Spielen reichen, um um die Medaillen spielen zu können“, erklärte Delegationsleiter Wolfgang Gremmel. Mit einer grandiosen Abwehrleistung legte die deutsche Mannschaft vor 400 Zuschauern in Bratislava den Grundstein zum unerwartet hohen Sieg. Hellwach und auf schnellen Beinen ließen sie die Angriffsbemühungen der Spanier nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich mit dem langen Cosano Molina im linken Rückraum der Iberer gab es das ein oder andere Problem. Nach dem 2:3 übernahm das deutsche Team das Kommando, führte 9:6 (17.) und 11:9, konnte sich aber bedingt durch einige Abspielfehler und Schwächen im Abschluss nicht entscheidend absetzen. Dies gelang erst Mitte der zweiten Halbzeit, als man sich von 18:16 auf 21:16, 26:18 und 29:20 (49.) absetzen konnte. Im Gefühl des sicheren Sieges kassierte das Team in den letzten acht Minuten noch sechs Tore, was den Sieg aber nicht gefährden und die starke Vorstellung nicht schmälern konnte. „Unsere Abwehrleistung hat mir heute ausgezeichnet gefallen. Sie ermöglichte uns in der ersten Halbzeit bei 14 Treffern sieben Tempogegenstoßtore. In den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit haben wir hinten noch mehr Beton angerührt und den Spaniern keine Chance gelassen“, analysierte Trainer Martin Heuberger. Horst Bredemeier, im Präsidium des DHB für den Leistungssport zuständig, meinte: „Ein Spiel auf hohem Niveau und einem verdienten Sieger: konsequent in der Abwehr, konzentriert im Angriff sowie mit Krechel im Tor und mit Fäth als Werfer und Anspieler zwei Akteuren, die sich im Verlauf des Spiels zu steigern wussten. Die Auftritte der Mannschaft lassen auf eine Medaille hoffen.“ Das deutsche Team musste auf Tom Wetzel vom TSV Altenholz verzichten. Glücklicherweise bewahrheitete sich der befürchtete Mittelfußbruch nicht. Ob Tom Wetzel bei dieser EM aber noch einmal zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich nach einer weiteren ärztlichen Untersuchung am morgigen Ruhetag. Auch bei Linkshänder Tim Hornke liegt, nach Auskunft von Mannschaftsarzt Professor Dr. Kurt Steuer, keine Fraktur des lädierten Ellenbogens vor. Nach den Regularien der Europäischen Handball Föderation dürfen die EM-Teams nach der Vorrunde je zwei Spieler austauschen und nach der Hauptrunde jeweils einen.
Die deutsche Mannschaft: Nils Dresrüsse (bei einem 7 m.), Robert Wetzel (n.e.), Oliver Krechel (1. bis 60.); Max Schubert (5), Christian Dissinger (3), Steffen Fäth (6), Felix König, Jochen Geppert, Rene Drechsler (3), Christoph Steinert (2), Tim Hornke, Alexander Becker (2), Hendrik Pekeler (5), Johannes Sellin (3), Niklas Ruß (1)
Quelle: Deutscher Handballbund, 01.08.2010
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| Re:Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 04/08/2010 21:14 |
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31:25 über Slowenien – EM-Halbfinale schon nach erstem Hauptrundenspiel sicher
Im ersten Spiel der Hauptrunde machten die DHB-Junioren den Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft klar. Das 31:25 (14:11) gegen die bisher ungeschlagenen Slowenen stellt zudem sicher, dass die deutsche Mannschaft als Erster der Hauptrundengruppe II unter den letzten Vier gesetzt ist. Gegner werden entweder Dänemark oder Island sein, nachdem Portugal nach seinem Sieg über die Dänen ebenfalls vom ersten Platz der Gruppe I nicht mehr zu verdrängen ist. Das morgige Spiel Deutschland gegen Schweden hat nur noch statistischen Wert. „Wir können da ohne Druck aufspielen. Aber wichtig ist, dass wir im Rhythmus bleiben“, sagt DHB-Trainer Martin Heuberger. Wie stark der Gegner aus Slowenien war, zeigte sich schon in den Anfangsminuten. Spielstark und mit schnellen Ballpassagen im Angriff, aggressiv und kompromisslos in der Abwehr. Zeitweise griffen die Slowenen ihre Gegenspieler schon 12 Meter vor dem eigenen Kasten an. Dabei wurde munter zwischen einer 3:2:1 und 4+2-Formation gewechselt. Die Drei-Tore-Führung zur Halbzeit verdankte das DHB-Team vor allem Max Schubert, der fast die Hälfte der deutschen Tore erzielte, aber auch einem Hauch Kaltschnäuzigkeit im Abschluss in den letzten beiden Spielminuten vor der Pause. In der zweiten Halbzeit begann die slowenische Mannschaft in einer 6:0-Anwehrvariante und versuchte es später auch mit einer 5+1-Formation bei Manndeckung für Steffen Fäth, dem dennoch insgesamt neun Tore gelangen. Was immer sich der Gegner auch einfallen ließ, die deutschen Spieler wussten eine passende Antwort. Grundstein des Erfolges war wieder einmal die stabile 6:0-Abwehr, die sich im Laufe des Spiels immer besser fand. Die Angriffe des Gegners verloren nun zusehends an Tempo und wurden sichtlich stumpfer. Zudem machte der eingewechselte Nils Dresrüsse im Kasten eine gute Figur. Die DHB-Auswahl münzte ihre Vorteile nun auch in Tore um, wobei sich die Angriffsspieler auch häufig im Kampf 1 gegen 1 behaupteten. Über 16:11, 20:17, 23:18 und 30:24 kam man erneut zu einem deutlichen Erfolg. Auffallend sicher der Göppinger Linksaußen Max Schubert, dem nach der Partie der frühere Weltklasse-Linksaußen Stefan Kretzschmar die Auszeichnung des besten Spielers in die Hand drückte. Der Sport1-Experte gratulierte danach jedem einzelnen deutschen Spieler zum Sieg. „Ich war in Budapest beim Formel 1-Rennen, bin dann mit dem Zug in zweieinhalb Stunden nach Bratislava gefahren, um mir hier zwei Spiele der deutschen Mannschaft anzusehen. Erstaunlich, wie dominant das Team bei dieser EM auftritt. Daran konnten die Slowenen auch mit ihren zum Teil überharten Aktionen nichts ändern.“ Zum Spiel war auch der deutsche Botschafter in der Slowakei, Dr. Hartmann, angereist, der in der Kabine einige aufmunternde Worte fand und sich während der Partie zu den deutschen Fans auf die Tribüne gesellte. Das deutsche Team verzichtete auf den Einsatz der angeschlagenen Tom Wetzel und Tim Hornke und muss nun auch um den Einsatz von Christoph Steinert bangen, der in der Schlussphase mit dem Fuß umknickte. Herausragend der deutsche Mittelblock mit Dissinger und Pekeler, die beherzte erste Halbzeit von Max Schubert und die einfachen Tore von Steffen Fäth in Spielsituationen, in denen das deutsche Angriffsspiel zu stocken schien.
Die deutsche Mannschaft: Nils Dresrüsse (bei einem 7m und ab 31.), Robert Wetzel (n.e.), Oliver Krechel (1.-30.); Max Schubert( 8/2), Christian Dissinger (2), Steffen Fäth (9), Felix König, Jochen Geppert (4), Rene Drechsler (2), Christoph Steinert (1), Tim Hornke, Alexander Becker, Hendrik Pekeler (2), Johannes Sellin (2), Niklas Ruß (1)
Die übrigen Ergebnisse der Hauptrunde: Spanien – Schweden 26:23 Island – Frankreich 42:30 Portugal – Dänemark 29 -28
Quelle: Deutscher Handballbund, 03.08.2010
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| Re:Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 04/08/2010 21:18 |
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Niederlage gegen Schweden ohne Folgen – Im EM-Halbfinale am Freitag gegen Dänemark
Diese Niederlage ist leicht zu verkraften. Im letzten Hauptrundenspiel der deutschen Junioren bei der Europameisterschaft in der Slowakei gab es gegen Schweden zwar ein 33:37 (14:21), aber an der Platzierung und dem Einzug Deutschlands als erster der Gruppe II ins Halbfinale ändert dieses Ergebnis nichts. Da sich in der anderen Hauptrundengruppe Dänemark gegen Island knapp mit 33:32 durchsetzte, kommt es nun am Freitag um 20 Uhr im ersten Halbfinale zum ewig jungen Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und Dänemark, den beiden Nationen mit der besten Nachwuchsarbeit der letzten Jahre. Ohne die verletzten Tim Hornke und Christoph Steinert (Fußverletzung) und mit einem nur sporadisch eingesetzten Steffen Fäth kam das deutsche Team gegen die engagierten Schweden nur schwer in Fahrt. „Ich habe versucht, die Spielanteile möglichst gleich zu verteilen, damit wir nicht unnötig Kräfte vergeuden“, meinte Trainer Martin Heuberger. „Aber da wir die beiden Linkshänder-Positionen nur je einmal besetzen konnten, war das ein schwieriges Unterfangen. Ich bin heilfroh, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit noch Charakter gezeigt und sich nicht aufgegeben hat. Die kämpferische Moral stimmte. Dieses Spiel müssen wir jetzt abhaken – am Freitag gilt es.“ Schon nach sechs Minuten nahm der Trainer die erste Auszeit, da stand es bereits 1:5. Mit enormem Tempo schienen die Schweden, noch ohne Punkt in der Hauptrunde, das deutsche Team überrennen zu wollen. Vor allem über Gegenstöße kamen die Skandinavier zu leichten Toren. 2:7, 3:11, 7:12, 11:20 lauteten die Zwischenstationen zum Halbzeitstand von 14:21, wobei die Schweden sich 14 Tempogegenstoßtore gutschreiben lassen konnten. Das deutsche Team blickte dagegen bei 37 Angriffen auf 14 Technische Fehler zurück. „Die Spieler wirkten da geistig abwesend, müde im Kopf und in den Beinen. Zu Beginn haben sie nicht die richtige Einstellung gefunden“, monierte Martin Heuberger. Im zweiten Durchgang zogen die Skandinavier auf 25:15 (37.) davon. Das Team von Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld gab sich jedoch so einfach nicht geschlagen. Tor um Tor wurde aufgeholt, die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr und die Hereinnahme von Torhüter Nils Dresrüsse gaben neuen Auftrieb – 24:28 stand es Mitte der zweiten Halbzeit, 32:33 vier Minuten vor Schluss. Am Ende schafften es die Schweden, denen im letzen Spielviertel sichtlich die Luft ausging, mit viel Glück einen 37:33-Sieg über die Zeit zu retten.
Die deutsche Mannschaft: Nils Dresrüsse (ab 31.), Robert Wetzel (bis 30.), Oliver Krechel (n.e.); Max Schubert (2), Christian Dissinger (3), Steffen Fäth, Felix König (3), Jochen Geppert (1), Rene Drechsler (1), Alexander Becker (3), Hendrik Pekeler (4), Johannes Sellin (5), Niklas Ruß (6), Tom Wetzel (5)
Weitere Ergebnisse der Hauptrunde: Island – Dänemark 32:33 Frankreich – Portugal 30:36
Quelle: Deutscher Handballbund, 04.08.2010
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| Re:Felix König bei der Junioren-EM in der Slowakei! 06/08/2010 20:39 |
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Dänemark der glückliche Sieger – DHB-Junioren verpassen EM-Finale
Um Haaresbreite ist die deutsche Junioren-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in der Slowakei am Einzug ins Endspiel gescheitert. Mit 27:28 (15:14) zog das DHB-Team gegen Dänemark den Kürzeren. „Der Glücklichere hat heute gewonnen: Der Sieg hätte auch uns zufallen können“, bilanzierte DHB-Delegationsleiter Wolfgang Gremmel nach dem Spiel. Dramatik pur in den Schlussminuten. Deutschland lag in der 56. Minute mit 26:24 in Front. Nach dem 26:26 ging das deutsche Team erneut in Führung. Zwei Minuten vor Schluss glichen die Dänen zum 27:27 aus und kamen kurz darauf zum 28:27. Trainer Martin Heuberger riskierte alles, beorderte seinen Torhüter Oliver Krechel auf die Bank und brachte dafür einen siebten Feldspieler. Der Ball landete auf der Rechtsaußenposition, doch der Wurf ging am Tor vorbei. „In der Schlussphase haben wir zwei, drei Chancen nicht nutzen können. Die Dänen hatten das nötige Glück und am Ende die Nase vorn. So ist das im Sport, wenn zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander treffen. Da entscheiden oft Kleinigkeiten“, meinte DHB-Trainer Martin Heuberger. „Insgesamt war die Fehlerquote höher als sonst und auch die Wurfeffektivität nicht ausreichend. 30 Tore hätten uns sicher zum Sieg gereicht. Felix König hat ein überragendes Spiel gezeigt.“
Im Duell des amtierenden Weltmeisters gegen den Europameister Dänemark erwischte Deutschland vor 700 Zuschauern den besseren Start. 3:0 führte das DHB-Team, auch 6:3 und 10:7. Die bewährte 6:0-Abwehr stand sicher. In den ersten 20 Minuten unterlief den Skandinaviern eine Vielzahl von Fehlern, kaum einen Angriff brachten sie da zum Abschluss. Doch dann überboten sich die deutschen Spieler mit unvorbereiteten und unpräzisen Würfen, die Dänen kamen heran und führten bald mit 13:11 (26.). Die DHB-Auswahl übernahm zwar kurz darauf wieder die Führung, konnte sich aber auch in der Folgezeit nicht absetzen. Felix König versuchte nun, das Spiel an sich zu reißen und strahlte, auch wenn er manches Mal sein anvisiertes Ziel verfehlte, jede Menge Torgefahr aus. Beide Mannschaften taten sich schwer, ihre Angriffsphilosophien durchzusetzen, kennen sie sich doch aus einem halben Dutzend Kräftevergleichen in Testspielen in den letzten Wochen zu gut. Am Sonntag spielt das deutsche Team um 16.30 Uhr um Platz 3.
Die deutsche Mannschaft: Nils Dresrüsse (bei einem 7m), Oliver Krechel (1.–60.); Max Schubert (3), Christian Dissinger, Steffen Fäth (3), Felix König (8), Jochen Geppert, Rene Drechsler (3), Alexander Becker, Hendrik Pekeler (3), Johannes Sellin (2), Niklas Ruß (1/1), Tom Wetzel, Christoph Steinert (4)
Quelle: Deutscher Handballbund, 06.08.2010
Thema geändert von HBW.HBL_FAN, am 06/08/2010 20:40
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